Freitag, 26. September 2014

Oh! Paloma - Grapefruit Lemonade

Pink-Gelb und einfach im Regal zu finden! / Pink-yellow and easy to locate in the supermarket!

Limonade ist seit Jahren weit, weit von meiner Einkaufsliste verbannt, wie eigentlich alle Getränke mit zugesetztem Zucker. Dem (relativ) neuen Trendgetränk "Paloma" hab ich trotzdem eine Chance gegeben, da hier nicht mit purem Zucker, sondern mit Agavendicksaft gesüsst wird. Viele habe mir von der neuen, mexikanischen Superlimo erzählt - pur oder als Mixgetränk mit z.B. Tequila verbreitet sich die pink-gelbe Dose immer weiter (nicht auszudenken, hätten wir einen richtigen Sommer in Deutschland gehabt). Also, ran an die Limo! Mit 4 einfachen Inhaltsstoffen: Grapefruitsaft, Limettensaft, Bio-Agavensirup und eine Prise Meersalz kommt sie daher und genauso einfach und erfrischend schmeckt sie. Alle, die sich wie ich auf süßes Zuckerzeugs eingestellt haben, kann ich beruhigen: Paloma ist eher erfrischend als süß, eher cool als mainstream und eher geschmackvoll als ein Punch aus Zusatzstoffen. Pur oder als Mixgetränk würde ich diese Limonade gern öfter auf der Getränkekarte finden. Thumbs up!

Lemonade was exiled for years from my shopping list, like all drinks with added sugar. However I still gave a chance to the (relatively) new trend drink "Paloma", because it's not sweetened with pure sugar, but with agave syrup. Many of my friends have told me about the new Mexican super-lemonade - pure or in a cocktail with e.g. Tequila the pink-yellow can is emerging more and more (not to imagine how it would have spread with a real summer in Germany this year). So... let's taste the lemonade! It comes with 4 simple ingredients: Grapefruit juice, lime juice, organic agave syrup and a pinch of sea salt...and just as easy and refreshing is the taste. To all that are in fear of sugar sweet stuff, I can assure you: Paloma is ratheer refreshing than sweet, rather cool than mainstream and rather tasteful than a punch of additives. Pure or in a mixed drink I would love find this lemonade more often on drink menues. Thumbs up!

Werde ich jetzt etwa noch zum Limo-Fan? / Am I starting to be a lemonade-fan?



Donnerstag, 25. September 2014

Berlin's 1. Cidre Lokal oder - das 65 Stunden-Steak /
Berlin's first cidre spot or - the 65hours-steak

Rillettes & Cidre Steak

Kurz nach ihrer Eröffnung im August durfte ich Berlins erste Cidre-Bar testen: Bekannt aus der Markthalle 9 in Kreuzberg (dazu gibt es mal einen separaten Blogpost) hat der begehrte Marktstand 'Comptoir du Cidre' in der Kollwitzstr. 98 eine eigene Dependance eröffnet. Die kleine Weinhandlung der Geschwister Leila und Sidney Kristiansen bietet ausgewählte Weine, Cidres und ganz besondere "Tapas": Der Klassiker der kleinen Bar ist ein 24 Stunden in Cidre mariniertes Rindersteak, welches danach 11 Stunden 'Sous-Vide' (vakuum-) gegart und im Anschluss noch 30 Stunden mit karamellisierten Zwiebeln verfeinert wird. Diese besondere Köstlichkeit wird zusammen mit den Zwiebeln auf hausgemachtem Kartoffelbrot mit gebeizten Senfkörnern und Schnittlauch serviert. Den Bestseller habe ich mir mit Apfelwein aus der Kelterei Nöll in Frankfurt schmecken lassen. Anders als in der Markthalle 9 können die Geschwister in Ihrer eigenen kleinen Tapasbar eine größere Auswahl ihrer feinen Küchenideen anbieten: Zum Steak gab es für mich Rillettes von der Makrele, Butterfisch und Forellenkaviar. Auch diese Leckerei kann ich wärmstens empfehlen. Da zeigen die Kristiansens - sie können viel mehr als "nur" ihr geniales Steak. Comptoir du Cidre ist eine Reise wert: ein bisschen Schweiz, ein bisschen Frankreich und ein bisschen Kanada - mitten in Berlin. 

Short after their opening in August I had the chance to visit Berlin's first Cidre-Bar: Known from Markthalle 9 in Berlin-Kreuzberg (there will be a seperate Blogpost on it) the beloved stand 'Comptoir du Cidre' has opened up a permanent wine shop and bar. The fine location of Leila and Sidney Kristiansen offers a lovely selection of wines, cidres and very special "tapas": The bestseller of the little bar is the 24h cidre-marinated steak, which afterwards is cooked 11 hours 'sous-vide' (vacuum) and finally rounded-up with caramelized onions. The fine piece of food is served together with the onions on home-baked potato bread with pickled mustard seeds and chives. I had their classic accompanied by an apple wine from the winery Nöll in Frankfurt. Different to Markthalle 9 the siblings offer in their own little bar a wider scope of their creations: with the steak I had rilettes from mackarel, butter fish and trout caviar. I warmly recommend to try this! Leila and Sidney show herewith - they can do more than "only" their marvelous steak. Comptoir du Cidre is a worth a visit: a little bit of Switzerland, a little bit of France and a little bit of Canada - right in the middle of Berlin.

Dienstag, 2. September 2014

Vegan in Berlin - Restaurant Lucky Leek


Einen ganzen Abend vegan essen und davon satt werden? Und das soll auch noch schmecken? Ein Restaurant, das nur vegane Kost serviert und davon leben kann? Freaky genug, um es für Freaky Taste zu testen. Mitten in Berlin liegt das Lokal Lucky Leek in einem schönen, ruhigen Kiez in der Kollwitzstraße. Die Karte bietet ein Daily Specials (Einzelgerichte) und ein Menü, von dem aber ebenfalls jeder Gang einzeln bestellt werden kann. Der Innen- wie auch der Außenbereich sind sehr ansprechend eingerichtet, die Farbe grün ist vorherrschend. Nun aber zum Wichtigsten - dem veganen Gaumenschmaus - man hört es schon raus - es war lecker. Aber vor allem war es mehr als seinen Preis wert. 45 € kostet das Menü. Die sehr empfehlenswerte Weinbegleitung sollte man sich auch für 21 € schmecken lassen. 
Darüber hinaus können die Berliner bei der nicht alkoholischen Getränke-Auswahl punkten: das servierte Wasser kommt von der Firma 'Viva con Aqua'. Das Projekt unterstützt mit jeder Flasche Wasserprojekte der Welthungerhilfe. Tolle Sache!
Die folgenden 5 Gänge haben wir uns sehr schön angerichtet schmecken lassen und geben hier jeweils in einem Satz "unseren (veganen) Senf dazu".
  • Gurken-Röllchen mit Auberginensalat und weißem Rüben-Carpaccio. Ein genialer Auftakt: die Röllchen haben ein bisschen an Sushi erinnert - nur besser - und das Rüben-Carpaccio war herrlich mariniert.
  • Gemüse-Consummé mit Wantan und Petersilien-Nocke. Das gute Süppchen musste einmal gut umgerührt werden, da sich die Geschmacksstoffe unten abgesetzt hatten, dafür war das Wantan eine absolut leckere Überraschung.
  • Pilzrisotto mit Barbeque-Tempeh, Kürbis und gefüllter Ofentomate (freaky Leser wissen es vielleicht, aber trotzdem sei kurz erklärt: Tempeh sind mit einem Schimmelpilz versetzte Sojabohnen - wer jetzt die Augen weit aufreißt, der soll sich die Herstellung von Käse ins Gedächtnis rufen - alles gut!) Ein Zwischengericht, das für uns glatt als schmackhafter Hauptgang durchgegangen wäre.
  • Zwiebelrostbraten, Zitronengras-Jus, Wokgemüse, Schupfnudeln und Sesamfeigen-Tempura. Rostbraten? wir denken es war Saitan (wir hätten ehrlich gesagt gar keinen Fleischersatz bei diesem tollen Essen gebraucht) - er hatte jetzt wirklich nicht viel mit Zwiebelrostbraten zu tun, aber wir hatten einen Hauptgang, der mit einer tollen frittierten Feige, großen und guten Schupfnudeln, einer richtig leckeren Zitronengras-Sauce und mit Gemüse überzeugt hat, das 100% nach Gemüse geschmeckt hat (leider heute so selten, das man mal extra erwähnen darf).
  • Pflaumentörtchen, Kokos-Eis und Cappuccino-Trüffel. Ein würdiger Abschluss eines tollen Essens. 
War das wirklich alles vegan?
Ja. Sind wir satt geworden? absolut!
Stimmt das Preis-/Leistungsverhältnis? Das ist mehr als stimmig. Das fanden nicht nur wir. Der Gastraum innen und außen war gut besetzt und voll mit zufriedenen wirkenden Gästen. In erster Linie ist das Lucky Leek für mich ein Restaurant in dem man sich wohlfühlen kann und ein außergewöhnlich gutes Essen für sein Geld bekommt. Das es ausschließlich vegane Kost serviert, sorgte bei mir als nicht-Veganer nach jedem Gang für einen verdutzten Blick: Tatsächlich, es geht auch mal ohne - und dann auch noch sooooo gut!

Vorspeise / Starter

Eat the whole evening vegan and be satisfied? With a good taste? A restaurant that serves only vegan food and can live on it? Freaky enough to test it for Freaky Taste. In the middle of Berlin is the local Lucky Leek in a nice, quiet neighborhood in Kollwitzstraße. The menu offers a Daily Specials (individual dishes) and a 5-course-meal - from which any course can be ordered individually. The interior and the exterior are nicely decorated, the color green is predominant. Coming to the most important thing - the vegan culinary delight - as you might guess - was delicious! And additionally it was more than worth its price of  € 45 for the 5-course-meal. The accompanying wines are also delicious and can be recommended for € 21. Lucky leek can point as well at the non-alcoholic beverage selection: the served water comes from the company 'Viva con Aqua'. The project supports with each bottle of water projects of the Welthungerhilfe (World Food Program). Great thing! 
The following 5 nicely served courses were tested by us and we would like to add here in a sentence "our two cents":
  • Cucumber rolls with eggplant salad and white beet carpaccio. A brilliant prelude: the rolls remember a bit of sushi - only better - and the beet carpaccio was really lovely marinated. 
  • Vegetable Consummé with wantan and parsley dumpling. The good soup had to be stirred, as the flavors had settled down, but the wantan was an absolutely delicious surprise. 
  • Mushroom Risotto with barbeque tempeh, pumpkin and stuffed baked tomato (freaky readers know, perhaps, but nevertheless a brief information: Tempeh are soybeans offset with mold - for those with wide eye now, think of how cheese is produced) An intermediate court which could have been accepted as tasty main course. 
  • Roast beef, lemongrass jus, stir-fried vegetables, 'Schupfnudeln' (type of thick noodles) and sesame tempura figs. Roast beef? we identified it as Saitan (honestly for us no substitute for meat would have been necessary in this delicious meal) - it had not really much to do with roast beef, but we had a main course with a great fried fig, great 'Schupfnudeln', a really delicious lemongrass jus and with vegetables that tasted 100% of vegetables (unfortunately, so rare that you may even have to mention it). 
  • Plum tart, coconut ice cream and cappuccino truffle. A fitting conclusion to a great meal.
Was it really all vegan? Yes. 
Have we been satisfied? absolutely! 
Consistent price / performance ratio? More than consistent. This was not only our opinion. The guest room both - inside and outside was well staffed with apparently satisfied guests. First and foremost Lucky Leek for me is a restaurant where you can feel comfortable and get good food for your money. That it only serves vegan food surprised me again and again after each course: Actually, it works without any animal ingredient - and tastes sooooo good!
Inneneinrichtung / Interior

Sonntag, 24. August 2014

Sonntagsfrühstück: Rührei-Gewürz im Test /
Sunday breakfast: Testing spice for scrambled eggs


Heute kam bei mir das "Rührei Spice" von den Kochcowboys auf den Frühstücksteller. Die Kochcowboys sind laut ihrer Homepage "junge wilde Hobbyköche, die locker aus der Hüfte kochen!" Neben dem "Rührei Spice" haben die Hamburger noch 5 weitere Gewürze im Angebot. Mein Testobjekt wurde speziell komponiert für Rührei, Omelett und Pfannkuchen. Die Mischung besteht aus Paprika, Kurkuma, Zwiebeln, Muskatnuss, Rosmarin, gelber Senf, Cayenne Pfeffer, Petersilie, Piment, Zimt, weißem Pfeffer und Ingwer. Um sicher zu gehen, dass meine Bewertung nicht von einer schlechten Tagesform, oder einem schlechten Rührei beeinflusst wird, habe ich gleich 2x getestet. Leider beides Mal mit dem gleichen Ergebnis: Die Idee ein Rührei mit diversen Gewürzen aufzupeppen ist wirklich gut. Bei mir kam da bisher nur Salz, Pfeffer und zusätzlich vielleicht noch Paprika und Petersilie rein. Die 12! verschiedenen Gewürze, die die Kochcowboys verwenden, bringen aber für mich nicht genug ausgefallenen Geschmack ins Rührei. Mir gefällt das man merkt das Muskatnuss und Senf verwendet wurden, aber für ein zünftiges Frühstück (die Cowboys empfehlen das Gewürz explizit nach kurzen Nächten) hat es für mich einfach zuwenig Power. Vielleicht liegt es ja daran, dass die Herren komplett auf Salz verzichtet haben. Bei aller Befürwortung für salzarme Kost - Salz muss einfach zum Ei dazu, insbesondere nach einer kurzen Nacht, um den Mineralienhaushalt wieder auszugleichen. Alles in allem finde ich wie gesagt die Idee wirklich gut, aber die Umsetzung im "Rührei Spice" nicht gelungen. Für die 7,49 €, die das Gewürz kostet, ist die Mischung zu fad. Ich würde das Geld in ein oder zwei der oben genannten Gewürze in Reinform investieren und mein Rührei ganz nach meinen Vorstellungen aufpeppen.

Today the "Rührei (Scrambled Eggs) Spice" from the Kochcowboys (cooking cowboys) was on the breakfast plate. According to their website the cowboys are "young wild amateur chefs who cook loosely from the hip!" In addition to the "Rührei Spice" the Hamburg chefs have 5 other spices on offer. My test object was specially composed for scrambled eggs, omelets and pancakes. The mixture consists of paprika, turmeric, onion, nutmeg, rosemary, yellow mustard, cayenne pepper, parsley, allspice, cinnamon, white pepper and ginger. To make sure that my review is not depending on bad form or bad scrambled eggs I have tested it twice. Unfortunately, both times with the same result: The idea of ​​a special flavor for scrambled eggs with various spices is really good. So far I have only put salt, pepper and additionally maybe red pepper and parsley. But the 12! different spices, used by the Kochcowboys bring for me not enough flavor to scrambled eggs. I like that you realize that nutmeg and mustard were used, but for a hearty breakfast (the Cowboys recommend the spice explicitly for after short nights) for me it has not enough power. Perhaps it's the fact that the gentlemen have completely left out salt. With all support for a low-salt diet - eggs need salt, especially after a short night, to regulate your minerals household again. All in all, I think as I said, the idea is good, but the realization of the "Rührei Spice" failed. For 7.49 €, which costs the spice, the mixture is too bland. I would invest the money in one or two of the upper mentioned spices in pure form and spice up my scrambled eggs the way I like!

Freitag, 22. August 2014

Freaky taste goes EATaly - Ice, Ice baby!


Vor ein paar Tagen habe ich getestet, was die Ewige Stadt Rom kulinarisch zu bieten hat. Wer - wie ich - die italienische Küche liebt wird sich sicher fragen, wo es zwischen Pizza und Pasta überhaupt freaky werden kann. Man muss tatsächlich ein bisschen suchen, bis es in der italienischen Küche außergewöhnlich wird (aber dann so richtig): fündig wird man in der Gelateria "Il Gelato" von Claudio Torcè. Der Eismeister bietet in seinen 7 Niederlassungen in Rom neben köstlichen, herkömmlichen Eissorten einige der außergewöhnlichsten Geschmacksrichtungen an, die ich je in meinem Eisbecher gehabt habe. Die wildesten habe ich für Freaky Taste ausprobiert - hier meine "Freaky-Top-7" aus "Il Gelato". Ich bin mir ganz sicher für Hobby Eismeister unter Euch sind ein paar geniale Anregungen dabei:

Schwarzer Sesam - kernige Eissorte mit intensivem Sesamgeschmack und spektakulärer tiefschwarzer Farbe.

Paprika - man merkt einfach, dass Claudio Torcè die Hauptzutat zu Eis verarbeitet und nicht durch die Zufuhr diverser Geschmackstoffe einen "Paprika-Geschmack" suggeriert. Diese Sorte schmeckt tatsächlich 1:1 wie rote Paprika.

Sellerie - man könnte meinen, Sellerie ist das Gemüse, was sich am wenigsten anbietet, um zum Eis zu werden und man wird überrascht sein, wie gut es sich macht. Der Geschmack ist frisch und leicht scharf. Zusammen mit dem Paprika-Eis kann ich mir diese Sorte hervorragend als Gazpacho zur Vorspeise vorstellen.

Scharfe rote Sauce - hier zeigt sich wieder das scharfer (roter) Geschmack hervorragend in die Nachtisch-Welt passt. Dieses Eis kann ich mir perfekt im Becher mit dunkler Schokolade vorstellen - yummy - aber nichts für schwache Zungen!

Lakritze - man liebt sie, oder man hasst sie. Ich bin ein Lakritze freak, deshalb musste ich diese Sorte einfach probieren. Die Farbe verwundert, denn Lakritze ist hier nicht schwarz, sondern schokobraun. Was aber wieder mal zeigt, Claudio Torcè setzt auf natürliche Zutaten - denn echte Lakritze ist eben braun und nicht schwarz. Auch wenn sich diese Sorte nur mit wenigen anderen kombinieren läßt (vielleicht  Kokos oder Mango?) - sie ist besonders gut gelungen. (Ich persönlich würde Lakritze mit Weißweineis in den Becher kugeln - aber die Sorte gibt es noch nicht).

Gorgonzola - puuhhh! selbst für mich freaky Genießer eine wahre Herausforderung. Herr Torcè hat netterweise einen sehr milden Gorgonzola tiefgekühlt. Schmeckt wie erwartet käsig. Eine sehr schöne Kombination könnte ich mir hier mit Feigeneis vorstellen.

Reis, Sesam und Honigwalnuss - jeder der jetzt glaubt es handle sich um einen Milchreis liegt daneben. Hier wurde echter Kochreis (kaum oder gar nicht?) gegart verarbeitet. So beißt man zwischen den hellen Sesamkörnern und den karamellisierten Walnüssen einfach mal auf die harten Reiskörner. Interessant, interessant!

Ich glaube Claudio Torcè gehört zu den mutigsten seines Fachs. Das darf er aber auch sein, denn was er auch macht - egal wie freaky - zeigt, dass er sein Handwerk außergewöhnlich gut versteht! Il Gelato im Netz: www.ilgelatodiclaudiotorce.com


A few days ago I tested the culinary offer of the Eternal city Rome. Who - like me - loves Italian cuisine will certainly ask where it can turn freaky between pizza and pasta. You have to search a bit until it becomes abnormal in Italian cooking (but when, it gets really freaky): You will find what you are looking for in the Gelateria "Il Gelato" by Claudio Torcè. The Ice Master offers in his 7 branches in the Eternal City delicious, traditional flavors of ice cream, but also some of the most unusual flavors, I ever found in my sundae. The wildest I have tried for Freaky Taste and here is my "Freaky Top 7" from "Il Gelato". I am quite sure for hobby ice masters among you here are some brilliant suggestions:

Black sesame seeds - crunchy ice cream flavor with intense sesame flavor and most spectacular deep black color.
 

Red pepper - you realize just that Claudio Torcè uses the main ingredient in ice cream and not a "red pepper flavor" suggesting in the supply of various flavors. This variety actually tastes 1: 1 as red pepper.

Celery - one might think that celery is the vegetables, which is least suitable to become an ice cream, but you will be surprised. The taste is fresh and slightly spicy. Together with the red pepper ice cream I would serve it as a gazpacho appetizer.
 

Spicy red sauce - this proofs again that hot (red) taste excellently fits into the world of desserts. I think of this ice cream fits perfectly in a sundae with dark chocolate - yummy - but not for the weak tongues!

Licorice - you love it or you hate it. I am a licorice freak, so I had to try this straight away. The color is surprising, because licorice is not black, but chocolate brown. But that again shows Claudio Torcè relies on natural ingredients - as real licorice is just brown and not black. Although this flavor can only combine with a few other (maybe coconut or mango?) - it is very well done. (I personally combine licorice with white wine ice - but this flavor is not yet out).

Gorgonzola - puuhhh! even for me as freaky connoisseur a real challenge. Mr. Torcè with a kind intention has frozen a very mild Gorgonzola. Tastes cheesy as expected. A very nice addition I could think of  would be fig ice.

Rice, sesame and honey walnut - whoever now things of rice pudding is out. Here real cooking rice was (barely or not at all?) cooked is used. So you bite besides the tiny sesame seeds and caramelized walnuts here and there on hard rice grains. Interesting, interesting!

I think Claudio Torcè is one of the bravest of his profession. He may be brave, because what he - no matter how freaky - shows that he knows his craft exceptionally well!
 Il Gelato online: www.ilgelatodiclaudiotorce.com